(von Fritz Dietl)

Ehenfelder Kirwa 2018

Kleiner Ort – große Kirwa. Von Freitag bis Montag ging es rund in Ehenfeld. Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Franz Birner und viele ehrenamtliche Helfer sorgten dafür, dass jung und alt die verschiedenen Kirwaveranstaltungen zur vollsten Zufriedenheit genießen konnten.

Ehenfelder Kirwa 2018

Der Kirwabaum ist ausgetanzt. Die Kirwapaare zusammen mit li. Stefan Ott, der mit ihn en die Tänze einstudiert hatte. Sitzend u. kniend am Boden, in der Mitte das neue Oberkirwapaar Magdalena Englhard und Andreas Falk und die Musiker der " Boazn Briada".

Ehenfeld. Los ging es am Freitagabend im Sportheim auf der Löschenhöhe. Wirtin Hildegard Brunner und ihr Team sorgten dafür, dass gleich zu Beginn des Wochenendes beste Kirwastimmung aufkam. Eine kurze Nacht wurde es dann für die Kirwaburschen, holten sie doch am Samstagmorgen den Kirwabaum aus dem  nahen Kirchenwald und stellten ihn ab 13 Uhr auf dem Platz vor dem Gemeinschaftshaus auf. Zwischenzeitlich hatten ihn die Kirwamoila bunt geschmückt. Kirchlicher Höhepunkt war der Festgottesdienst am Samstagabend. Zusammen mit dem Zelebranten Pfarrer Hans-Peter Bergmann, zogen die Kirwapaare in die Pfarrkirche St. Michael ein. Musikalisch umrahmt wurde die Meßfeier vom Jugendchor unter der Leitung von Dorothea Meyer. Pfarrer Bergmann wendete sich in seiner Predigt an die Kirwapaare und meinte, dass sie nicht nur heute ganz vorne in der Kirche sitzen können, sondern auch allgemein eine Poolposition in der Kirche hätten, was die Jugendsynode in Rom zur Zeit wieder deutlich macht. Danach ging es im Festzelt rund. Die erfahrenen Kirwamusiker der Gruppe „Keine Ahnung“ sorgten dafür, dass der Stimmungspegel bei den vielen Besuchern schnell anstieg.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Weiter ging es dann mit dem Frühschoppen im Festzelt. Höhepunkt am Sonntag war das Austanzen des fast 30 m hohen Kirwabaums um 15 Uhr. Leider ließen die Kirwapaare die vielen Besucher warten und begannen mit einer halben Stunde Verspätung, die von Stefan Ott mit ihnen eingeübten Schleudermazurka, Maxberger und Walzer zu tanzen. Musikalisch begleitet wurden sie von den „Boazn Briadan“. Oberkirwapaar wurden Magdalena Engelhard und Andreas Falk. Viele genossen danach noch das sonnige Wetter bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Torten, an Tischen rund um das Festzelt.

Abends machte „s´Vils-Blech“ mit ihren Blasinstrumenten  gute Stimmung und  um 21 Uhr verloste Martin Winkler viele schöne Preise. Den Kirwabaum gewann Katrin Enderer.

Am Montagmorgen ging es rund in der Küche des Gemeinschaftshauses.

Gebackene Karpfen, Wiener Schnitzel und Tafelspitz wurden von den Ehenfelder Frauen vorbereitet, damit  die vielen Besucher pünktlich ihr Mittagessen genießen konnten. Am Nachmittag spielten die „Houglbouchern“ auf und zum Kirwafinale am Abend war das erste Mal die Band „Rundumadum“ im Ehenfelder Festzelt. Die jungen Musiker sorgten dafür, das Besucher und Kirwapaare ihre letzten Kraftreserven mobilisieren mußten um bei den Tänzen und Schunkeleinlagen durchzuhalten.

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